Wertungsregeln 2017

PHCG Westfalen Cup Sieger / Westfalenmeister

PHCG Westfalen Cup Sieger / Westfalenmeister wird jeweils die Pferd/Reiterkombination, die in einer Disziplin (und Division) die meisten Punkte errungen hat (Amateur Trail all Ages, Open Western Pleasure etc.).

  • In der Wertung berücksichtigt werden nur Pferd/Reiterkombinationen, die in der jeweiligen Disziplin (und Division) auf mindestens 2 der 3 Westfalen Cup 2017 Turniere gestartet sind.
  • Die Punkte zur Ermittlung der Sieger werden nach den Regeln der PHCG Regionalgruppenmeister berechnet:
    • Jedes Pferd, das in einer APHA approved Klasse geshowed wird, erhält für diese Disziplin so viele Punkte wie es Pferde geschlagen hat, plus einen Punkt, max. jedoch 7 (sieben). (Also, bei 5 platzierten Pferden erhält der Sieger 5, der zweite 4 Punkte usw.)
    • Diese Punkte werden von allen 3 Westfalen Cup 2017-Turnieren addiert.
    • In den Halterklassen kommen nur Grand/Reserve Champions in die Wertung. Hierbei bekommt ein Grand Champion 2 Punkte, ein Reserve Champion 1 Punkt.

Die Reiter der rasseoffenen Klassen werden PHCG Westfalen Cup Sieger, in den APHA approved Klassen werden Westfalenmeister ermittelt.

 

PHCG Westfalen Cup Champion

PHCG Westfalen Cup Champions werden in den folgenden Divisions geehrt:

  • Open (ohne Berücksichtigung der Green Klassen),
  • Amateur
  • Novice Amateur
  • Youth
  • SPB Open
  • SPB Amateur
  • Rasseoffen

In die PHCG Westfalen Cup Champion-Wertung kommen nur Pferd/Reiterkombinationen, die auf mindestens 2 der Westfalen Cup Turnieren 2017 insgesamt mindestens 6 Platzierungen in einer Division (Open, Amateur, etc.) erreicht haben.

Für die Ermittlung der PHCG Westfalen Cup Champions werden alle Punkte addiert, die eine Pferd/Reiterkombination in der jeweiligen Division errungen hat.

 

Teilnahmebedingungen:

Die PHCG Westfalen Cup Sieger / Westfalenmeister und PHCG Westfalen Cup Champions werden aus den Resultaten der APHA-approved Klassen der 3 PHCG Westfalen Cup 2017-Turniere ermittelt. Es finden keine Finalläufe statt und es gibt keine Streichergebnisse.

Es werden nur Pferd/Reiterkombinationen in der Wertung des Westfalen Cups 2017 berücksichtigt, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Besitzer und Vorsteller des Pferdes müssen Mitglied der PHCG Regionalgruppe Westfalen sein.
  • AUSNAHME: Um in die rasseoffene Wertung zu kommen ist keine Mitgliedschaft erforderlich.
  • Jeder muss auf mindestens 2 der 3 Westfalen Cup 2017-Turniere gestartet sein.

 

Eintritt in den PHCG oder Wechsel der Regionalgruppe:

Wenn Vorsteller und/oder Besitzer eines Pferdes spätestens auf dem 3. Westfalen Cup 2017-Turnier, vor dem ersten Start, in den PHCG (Regionalgruppe Westfalen) eintreten und den Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühr in bar bezahlen, werden die Ergebnisse dieser Pferd/Reiterkombination aus allen Westfalen Cup 2017-Turnieren in die Wertung aufgenommen.

Ein Wechsel der Regionalgruppe (in die RG Westfalen) muss spätestens 1 Woche vor dem letzten Westfalen Cup 2017-Turnier schriftlich dem PHCG Servicebüro mitgeteilt werden, damit das Servicebüro die Meldestelle über den Wechsel informieren kann.

 

Turnierfotografie / Veröffentlichung

Es werden Fotografen für den PHCG vor Ort sein. Die Bilder können im Anschluss an die Veranstaltung bei dem Fotografen bestellt werden.
Verwendung und Kopie der Bilder ist ohne Kauf untersagt und stellt eine Verletzung des Urheberrechts dar. Sollte ein Teilnehmer etwas gegen die Veröffentlichung seiner Fotos haben, so hat er das im Vorfeld der Veranstaltung mitzuteilen.

 

Regeln für die Sonderprüfungen beim PHCG Westfalen Cup findet ihr hier:

Lead Line & Trail in Hand

Um dem Nachwuchs den Einstieg in den Turniersport zu ermöglichen hat die Jahreshauptversammlung beschlossen auch Trail in Hand und Lead Line als rasseoffene Klasse anzubieten.

Das bedeutet, auf allen PHCG Westfalen Cup Turnieren wird es Lead Line und Trail in Hand geben.

Trail in Hand wird für Pferde jeden Alters rasseoffen angeboten so haben auch ältere, aber Trail unerfahrene Pferde die Möglichkeit die Brücke etc. vom Boden aus kennen zu lernen. Es ist ausdrücklich nicht verboten Trail in Hand und die gerittenen Trails zu starten, wir gehen von der Fairness der Reiter aus mit einem „alten Hasen“ nicht den Trail in Hand „aufzumischen“. Für Jährlinge und zweijährige Paint Horses gibt es Trail in Hand auch approved und zwar für Regular und SPB.

Die Lead Line Klasse ist für die jüngsten gedacht und auch hier gehen wir von allgemeiner Fairness aus. Die Füße der Kinder müssen Halt in den Steigbügeln finden und es muss eine Sicherheitskappe getragen werden.

 

Rasseoffene Klassen

Liebe Nicht-Paint-Reiter, auch ihr seid Herzlich Willkommen!

Es wird die gängigen Klassen auch für Euch geben:
Showmanship at Halter; Western Pleasure, Western Horsemanship, Trail, Trail in Hand, Hunter under Saddle, Reining, Horse Dog Trail, Freestyle Horsemanship und Ranch Pleasure haben wir für alle im Angebot!

Also, das Showhalfter auf das Beistellshetty geschnallt, das Boxennachbar-Warmblut eingepackt und aufgeladen!

 

Green Klassen, APHA Regeln, verkürzt

Green Klassen

(Auszug aus der Übersetzung des APHA-Regelbuches für die einzelnen Green Klassen nachzulesen auch hier)

Der Zweck der Green Klassen ist es, ein wenig erfahrenes Pferd mit Pferden des gleichen Ausbildungsstandes vorstellen zu können. Unabhängig vom Alter können die Pferde einhändig mit Bit oder beidhändig mit Snaffle Bit oder Bosal vorgestellt werden. Hierbei müssen die verwendeten Gebisse dem APHA-Rulebook entsprechen.

Teilnahmeberechtigt sind Pferde, die in keinem bei der APHA anerkannten Verband bis zum 1. Januar des Jahres 10 Punkte in der jeweiligen Disziplin errungen haben. Hierbei werden Punkte aus allen Divisionen (Open, Amateur, Novice Amateur, Youth, Novice Youth) addiert.

Mehr steht auch unter FAQ

 

4 Hufe 4 Pfoten, Horse and Dog Trail beim PHCG Westfalen Cup; Regeln

Vier Pfoten – vier Hufe (Horse & Dog Trail, not Approved, Rasse offen)

Startberechtigt sind Hunde ab einem Alter von 18 Monaten, die gegen Tollwut geimpft sind. Der Impfpass ist der Meldestelle vorzulegen.

Die Prüfung ist offen für alle Reitweisen, ein Westernsattel ist nicht vorgeschrieben.

Geritten wird eine Trailpattern mit Pferd und Hund, etwa auf Novice-Niveau.

Nach dem Einreiten, bei dem der Hund angeleint ist, wird dieser beim Start abgeleint und läuft „bei Fuß“ sofern nichts anderes verlangt wird.

Die „Bei-Fuß“-Seite ist frei zu entscheiden, darf jedoch während der Prüfung nicht gewechselt werden.

Füttern des Hundes während der Prüfung ist verboten. Stimmliches Lob ist ausdrücklich erlaubt.

Es werden Tor und Brücke sowie das Reiten um Pylonen und über Stangen verlangt. Weitere Hindernisse sind möglich, jedoch muss die Sicherheit des Trios gewährleistet sein.

Lope Over Stangen und erhöhte Stangen werden nur ohne Hund bei Fuß verlangt.

Bei der Brücke wird der Hund entweder vorgeschickt und der Reiter folgt, wenn der Hund die Brücke verlassen hat, oder der Hund wartet bis der Reiter die Brücke überquert hat und folgt auf Rufzeichen. Das Folgen des Reiters, wenn der Hund noch auf der Brücke ist, führt aus Sicherheitsgründen zu 5 Strafpunkten.

Das Tor wird durch den Reiter wie in der Trailprüfung geritten und der Reiter entfernt sich etwas vom Tor. Der Hund wird anschließend so abgerufen, dass er zwischen den Torpfosten unter dem Tor hindurch läuft. Läuft der Hund am Tor vorbei, führt dies ebenfalls zu 5 Strafpunkten.

Bewertet wird das Pferd wie in einer Trailprüfung beginnend mit einem Score von 70 und den üblichen Penalties bzw. Scores.

Der Hund kann wie folgt für weitere Penalties sorgen:

  • Aufstehen wenn Sitzen bzw. Ablegen verlangt ist: ½ Penalty
  • Erneutes Aufstehen oder Weglaufen, wenn Sitz bzw. Ablegen verlangt ist: 1 Penalty
  • Nicht „Bei Fuß“ laufen bzw. in größerem Abstand verzögert folgen: 3 Penalties
  • Erneutes nicht „Bei Fuß“ laufen bzw in größerem Abstand verzögert folgen: 5 Penalties
  • Entlaufen innerhalb der Arena: 5 Penalties
  • Unter dem Pferd herlaufen, gefährliches dem Pferd in den Weg laufen: 5 Penalties

Das Bedrohen des Hundes durch das Pferd (z.B. Ausschlagen) oder des Pferdes durch den Hund (z.B. Beißen) führt zu einen Nullscore. Ebenso das Entlaufen des Hundes aus der Bahn.

Muss der Reiter anhalten, um den Hund wieder unter Kontrolle / in die richtige Position zu bringen, wird dies nicht als break of gait bewertet, da das Verhalten des Hundes bereits bestraft wurde.

Die Abgebildeten Pattern sind zum Üben und NICHT die Turnierpattern!

Freestyle Horsemanship

Mit dieser Prüfung wollen wir jedem Reiter die Möglichkeit, geben sein Pferd gemäß seines Ausbildungsstandes und Könnens vorzustellen.

Also lasst euch was einfallen und habt Spaß mit Euren Pferden!

Die Prüfung ist offen für alle Rassen und Reitweisen, ein Westernsattel ist nicht vorgeschrieben.

Geritten wird eine Kür, max. 4 min, mit Kostüm und passender Musik.

Gezeigt werden müssen mindestens Walk, Jog, Lope auf beiden Händen, ein Back up und ein Turn (Vorhandwendung, Hinterhandwendung, Spin oder Rollback…)

Weitere Manöver sind erlaubt. Es werden sauber ausgeführte Pattern jedoch besser bewertet als besonders schwierige. Die Harmonie von Pferd und Reiter steht im Vordergrund.

Unabhängig vom Alter können die Pferde einhändig mit Bit oder beidhändig mit Snaffle Bit oder Bosal vorgestellt werden. Hierbei müssen die verwendeten Gebisse dem APHA-Rulebook entsprechen. Zäumungen, die weniger Einwirkungsmöglichkeiten zulassen, als die, die im Regelbuch stehen, (Halfter, Halsring etc.) sind ebenfalls erlaubt, genauso das Reiten ohne Kopfstück.

Bewertet werden der Schwierigkeitsgrad und die Ausführung der Pattern sowie die künstlerische Zusammenstellung von Pattern und Musik. Ähnlich wie bei einer Freestyle Reining.

 

Ranch Pleasure

Die Regeln für die Ranch Pleasure der APHA und auch alle anderen Regeln sind nun im Regelbuch auf der Seite des PHCG zu finden.

Hier findet Ihr ab Seite 155 die Regeln für die Ranch Pleasure auf Deutsch. Diese Regeln sind bindend und die unten nur als „Vorabinformation“ zu verstehen. Im Zweifel gilt das APHA Rulebook in englischer Sprache.

In den approved Klassen sind natürlich nur American Paint Horses zugelassen (auch hier wird nach SPB und Regular getrennt, wir bieten aber zunächst nur Regular an).

Gemäß Regelvorschlag der APHA darf ein Pferd, das in der Ranch Plesaure gezeigt wird, nicht auf dem gleichen Turnier auch eine Western Pleasure laufen. Das gilt Kategorie-übergreifend.

Also wer die Open Ranch Pleasure meldet darf nicht die Amateur Western Plesaure reiten usw.

Für die rasseoffene Klasse gilt natürlich, dass alle Pferde startberechtigt sind, egal welcher Rasse.

Außerdem sind in der rasseoffenen Ranch Pleasure auch Pferde startberechtigt die in einer Western Pleasure laufen.

Wer also die Open Ranch Pleasure reitet kann die rasseoffene Western Pleasure starten und umgekehrt.

Alles Weitere wird wie im Regelbuch dargelegt ausgetragen.

 

Rules in English – for international participants 🙂

Rules in English – for international participants 🙂

 

Breed open classes

In breed open classes horses, regardless of their breed, sex or age are eligible to be shown.

It is not necessary to be a member of PHCG or any other horse club. The horse does not have to be registered anywhere.

The APHA Rulebook applies with one exception:

Regardless of the horses’ age every horse is allowed to be shown one – handed e.g. snaffle with shanks or with snaffle bit / bosal two – handed.

The bits used have to correlate with the APHA rulebook

 

Freestyle Horsemanship

The Horsemanship discipline is open to all breeds and types of riding styles.

A western saddle is not mandatory.

The freestyle performance should last a maximum of 4 min. includes a suitable riders outfit accompanied by the appropriate music.

The following maneuvers must be shown: Walk, Jog and Lope (each in both directions), Back and Turn (Spin, Rollback, Turn on the forehand etc.)

Additional maneuvers are allowed. Precisely ridden patterns will be assessed in favour to more difficult ones. First priority is the displayed harmony of the performing team.

Regardless of age every horse is allowed to be shown wearing a bit ridden one-handed or wearing snaffle bit / bosal ridden two-handed.

The bits in use have to coincide with the APHA rule book. Every bit / bridle that allows less control than the bits described in the rule book (halter, neck rein etc.) permitted, additionally riding without a bridle is also accepted.

The choice of the music and pattern, (similar to a freestyle reining), as well as the level of difficulty and fulfillment of the patterns are taken into consideration when evaluated.

 

Horse and Dog Trail – 4 paws 4 hoofs

Four Paws – four hooves ( Horse & Dog Trail , not Approved , open to all breeds)
Open to dogs over the age of 18 months that are vaccinated against rabies.

The vaccination certificate must be submitted to the registration office prior to the competition.
The competition is open to all riding styles, a Western saddle is not mandatory.
The Trail is a pattern completed by both the horse and the dog, at about Novice level.
During the warm up the dog must be on a leash. At the start of the competition, the dog will be off the leash and walk to heel unless a certain task is required.

At the start of the competition the owner has to decide which side the dog has to perform. A changing of performing sides, is not permitted during the competition. Feeding the dog during the competition is prohibited. Oral praise is highly allowed.
During the ride it will be required to ride over a bridge, round poles and pylons and to open a gate. There might be other obstacles included in the ride. The safety of all three participants has to be guaranteed at all times.

Any kind of Lope overs will only be done without a dog being at heel .

Bridge: There are two possibilities of choice, when competing in this discipline.
The rider crosses the bridge and dog follows after rider has left the bridge. Hand signs or voice are allowed.

The dog is sent ahead of the rider and the rider follows once the dog leaves the bridge.

Should the rider cross the bridge whilst the dog still present, 5 penalty points will given

Gate:
The rider will ride through the gate as shown in the trail competition. H&R will stand away from the gate. The dog must follow under the gate, walking between both poles. Should the dog fail to go through the gate as required it will lead to 5 penalty points.

Penalties:

The dog may provide further penalties as follows:

  • Disobey direkt order “Down” ½ Penalty
  • Disobey direkt order “Sit” 1 Penalty
  • Disobey direkt order „walk to Heel “ or following at a greater distance : 3 Penalties
  • Repeated correction of “ Heel “ or following at a great distance or delayed follow : 5 Penalties
  • Running off within the arena : 5 Penalties
  • Getting into the way of the horse, endangering : 5 Penalties

Threatening gestures by the horse or dog (eg. kicking or biting ) will lead to a zero score.

Dog off track: zero score
Correction of dog by stopping and regaining control over the dog will not be punished because minus or zero scores will already have been applied.